Baile Mor, Iona, Schottland, Vereinigtes Königreich

  Die Insel Iona gehört zu den inneren Hebriden westlich von Mull und ist recht klein – etwa fünf Kilometer lang und zweieinhalb Kilometer breit. Und doch spielt sie eine große Rolle im christlichen Erbe Schottlands, da sie der Ort ist, an dem der heilige Columba 563 n. Chr. sein Kloster gründete. Seitdem ist Iona ein Zentrum des Glaubens und die wunderschön restaurierte Abtei aus dem 13. Jahrhundert ist eine der heiligsten Stätten des Landes. Besucher können die Kapelle und den Friedhof erkunden, auf dem ehemalige schottische Könige begraben sein sollen. Im Museum der Abtei ist eine beeindruckende Sammlung frühmittelalterlicher geschnitzter Steine und Kreuze zu sehen. Das nahe gelegene Augustiner-Nonnenkloster ist der am besten erhaltene Komplex seiner Art in Schottland. Ein paar verstreute Häuschen beherbergen die etwa 120 Einwohner der Hauptsiedlung, die ironischerweise Baile Mor („große Stadt“) heißt.