Copinsay Island, Scotland, UK

Copinsay Island ist eine der schottischen Orkney-Inseln und liegt vor der Ostküste des Festlands von Orkney. Nachdem die letzten Anwohner Copinsay Island 1958 verlassen hatten, kaufte die Royal Society for the Protection of Birds die Insel im Jahr 1972 und machte sie zu einem Schutzgebiet in Erinnerung an den berühmten Naturforscher James Fisher. Das Naturschutzgebiet besteht aus der Hauptinsel Copinsay und den vier kleineren Inseln Corn Holm, Ward Holm, Black Holm und Horse of Copinsay. Der historische Copinsay Leuchtturm thront auf 76 Meter hohen Klippen, die sich eine Meile die Küste entlang erstrecken.

 

In den riesigen Vogelkolonien der Insel findet man Lummen, Dreizehenmöwen, Atlantische Papageientaucher und Tordalke. Über 1.000 Eissturmvogel-Pärchen nisten auf Copinsay, und jeden Herbst kommt eine Kolonie von 2.000 Kegelrobben an Land, um ihre Jungen zur Welt zu bringen. Kegelrobben findet man auf beiden Atlantikseiten vor. Ihr lateinischer Name, Halichoerus grypus, bedeutet „hakennasiges Seeschwein“.