Ilulissat (Jakobshavn), Greenland

Kein anderer Ort der Welt als Ilulissat, Grönland, vermag sich durch die Größe und das Volumen seiner Eisberge zu definieren. Der Name Ilulissat ist in der Tat das grönländische Wort für „Eisberg“. Es ist ein wahrhaftiges Eisberg-Paradies! Trotz der Nähe zu den riesigen Gletschern leben hier seit mindestens 4.000 Jahren Menschen. Die moderne Stadt Ilulissat wurde 1741 vom dänischen Kaufmann Jacob Severin gegründet. Mit derzeit 4.500 Einwohnern ist sie die drittgrößte Stadt Grönlands. Der enge Innenhafen wird von einer kaleidoskopartigen Reihe farbenfroher Häuser gesäumt, die charakteristisch für grönländische Dörfer sind.

 

Die Masse und die schiere Anzahl von Eisbergen vom nahegelegenen Jakobshavn Gletscher haben Ilulissat zum beliebtesten Touristenziel in Grönland gemacht. Mit einem Jahresdurchschnitt von über 45 m (150 Fuß) pro Tag entlädt der Gletscher 6,5 % des grönländischen Eisschildes und produziert etwa 10 % aller Eisberge. Aus diesem Grund ist der Ilulissat Eisfjord zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt worden.