Sisimiut (Holsteinsborg), Greenland

40 Kilometer nördlich des Polarkreises gelegen, ist Sisimiut „rau, real und abgelegen“. Diese drei Worte bilden den Kern des Rufs von Sisimiut als Knotenpunkt für Abenteuerreisen in der freien Natur. Sie ist mit 5.600 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Grönlands und wurde 1756 unter der Leitung des dänischen Missionars Hans Egede gegründet. Der Name ist Grönländisch und bedeutet übersetzt so viel wie „Ort der Fuchsbaue“. Das Gebiet ist seit 4.500 Jahren bewohnt, zuerst von den Inuit der Saqqaq-Kultur, der Dorset-Kultur und später vom Volk der Thule, deren Nachkommen die Mehrheit der heutigen Bevölkerung bilden.

 

Sisimiut, eine der malerischsten Städte Grönlands, liegt in einem ruhigen Fjord auf blanken Felsvorsprüngen. Der 784 m (2.572 Fuß) hohe Berg Nasaasaaq bildet die Kulisse für die Stadt, in der farbenfrohe Häuser aus leuchtendem Rot, Gelb, Grün und Blau im starken Kontrast zu einer Landschaft aus Grau und Weiß stehen. Das Museum von Sisimiut beherbergt ein traditionelles grönländisches Torfhaus und die Überreste eines Kajaks aus dem 18. Jahrhundert.