Amami (Naze), Amami Ōshima, Japan

Amami Oshima ist eine Insel zwischen Kyushu und Okinawa. Die warme Kuroshio-Meeresströmung im Süden und das subtropische Klima machen die Insel zusammen mit ihren Stränden und Korallenriffen zum attraktiven Sommer-Reiseziel für zahlreiche japanische und internationale Touristen. Aufgrund ihres einzigartigen Ökosystems und der charakteristischen einheimischen Tierarten steht die Insel in der Auswahl zum UNESCO-Naturerbe. Das schwarze Amami-Kaninchen gilt als direkter Nachkomme einer asiatischen Urart, die überall sonst auf der Welt ausgestorben ist. Der Kuroshio No Mori ist Japans zweitgrößter Mangrovenwald, und der Primärwald Kinsakubaru voller hoher, urzeitlicher Baumfarne ist weltweit einzigartig. Die einheimischen Inselbewohner bauen Reis und Zuckerrohr an, das zu einem braunen Zurckerrohrschnaps namens Shochu gebrannt wird. Außerdem wird hier noch nach alter Tradition Pongé gefertigt, die berühmte Japanseide, die hier Oshima Tsumugi gennant wird.