Cotonou, Benin

Cotonou ist ein geschäftiger Hafen, der sowohl Benin als auch das benachbarte Togo bedient. Obwohl Porto-Novo offiziell die Hauptstadt Benins ist, ist Cotonou das wirtschaftliche Zentrum der Nation, das sich von der Bucht von Benin nach Norden ins Landesinnere erstreckt. Die rot-weiße Kathedrale von Notre Dame und die beiden weißen Minarette der Moschee heben sich aus den ansonsten niedrigen Stadtbild hervor. Aber im wimmelnden Grand Marché de Dantokpa gibt es einen florierenden Fetischmarkt, der die anhaltende Beliebtheit der traditionellen animistischen Voodoo-Religion zeigt. Jede Art von einheimischen botanischen Produkten und mumifizierten Teilen einer Vielzahl von afrikanischen Wildtieren werden in diesem Viertel des Hauptmarktes der Stadt aktiv gehandelt. Die Fondation Zinsou ist ein Museum für zeitgenössische afrikanische Kunst. Zwei nahegelegene Attraktionen machen diesen Aufenthalt zu einem faszinierenden Erlebnis. Das Stelzendorf Ganvie am Nokoué-See ist eine einzigartige Offshore-Gemeinschaft, in der die Bewohner praktisch ihr ganzes Leben lang leben, ohne das Festland zu berühren. Ihre Häuser stehen auf Stelzen, und selbst die kleinsten Kinder werden fröhlich an das Schwimmen und Herumtollen in Booten gewöhnt. Die Stadt Ouidah an der Küste war eine wichtige portugiesische Kolonie, in der Sklaven für die Farmen Brasiliens exportiert wurden. Eine alte portugiesische Festung befindet sich dort, ebenso wie ein faszinierender Voodoo-Tempel, der Pythonschlangen gewidmet ist, die im Tempel leben. Insgesamt ist Cotonou eine sehr ungewöhnliche Anlaufstelle mit unvergesslichen Highlights.