Eskifjörður, Island

An den scharf gezackten Fjorden von Islands Ostküste erstreckt sich das Fischerdorf Eskifjörður entlang der Küstenlinie unter einem hoch aufragenden Gipfel. Im Jahr 1789 als Handelsposten gegründet, lebt das Dorf heute von der Fischerei. Seine Bewohner nennen den Felsgipfel Hólmatindur stolz ihr persönliches Wahrzeichen, wenn auch der Ort seinen Namen von dem zweiten Berg Eskja erhalten hat. Das Schifffahrtsmuseum in einem alten Gebäude aus dem Jahr 1816 zeichnet die Geschichte des Städtchens nach, die mit dem Meer engverbunden ist, wovon auch das Monument für verirrte Seefahrer an der Hauptstraße zeugt.  Helgustadaman war einst für die kristallinen Spat-Minerale berühmt, die hier gefördert wurden, und ein Ehepaar aus dem Ort hat sich zeitlebens dem Sammeln und Schneiden wunderschöner Minerale und Kristalle aus ganz Island gewidmet. Ihre Sammlung aus über tausend Stücken befindet sich in ihrem privaten Haus, das jedoch für Besucher geöffnet ist. In der Ortskirche kann außerdem eine Kunstausstellung besichtigt werden.