Hekla Havn, Kangertittivaq, Grönland

Auf der Insel Danmark Ø im Fjordsystem Kangertittivaq in Ostgrönland gibt es eine geschützte Bucht, die als Hekla Havn bekannt ist. Der Name geht auf das ehemalige Robbenfangschiff „Hekla“ zurück, welches Carl Ryder für seine Segelexpedition von 1891/92 nach Ostgrönland umbaute. Die Mannschaft überwinterte hier und die Mitglieder bauten während des Aufenthalts einige Steinmännchen, die auch heute noch stehen. Auch einige Gebäude aus dieser Zeit sind teilweise erhalten geblieben, ebenso wie ein größeres Haus, das nicht so alt ist. Die Landschaft um die Bucht herum ist einmalig. Hohe, mehrschichtige Basaltfelsen und -gipfel umzingeln den Fjord auf dieser Insel, die von vergletscherten Gneiskuppeln geformt wird. Dabei bilden die Mineralien in den Felsen skurrile Muster, die ein beliebtes Fotomotiv sind. Auf der Insel gibt es außerdem einige ältere Zeltkreise der Inuit sowie sehenswerte Hinkelsteine. Und am Horizont zeichnen sich gewaltige Gletscher ab.