Kingston, Norfolk Island, Australia

Norfolk Island ist ein Fleck im Südpazifik östlich von Australien. Es wurde bereits 400 n. Chr. von Polynesiern besetzt, dann von Captain Cook während seiner Reise 1774 benannt und beansprucht. Im Jahre 1788 gründeten die Briten eine Strafkolonie, um Flachs auf der Insel anzubauen, aber dieses Vorhaben scheiterte, da die Insel zu weit vom Festland entfernt war und keine sicheren Häfen für die Schifffahrt bot. Die Kolonisation, die schließlich gelang, war eine Gruppe der Familien der Bounty-Meuterer, die 1856 von der abgelegeneren Insel Pitcairn auswanderten. Kingston und das nahe gelegene Gebiet Arthurs Vale sind in die Liste der australischen Convicts Sites aufgenommen, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Auf der Insel gibt es viele Museen, Festungen und andere Sehenswürdigkeiten. Es gibt auch schöne Strände wie die nahe gelegene Anson Bay und ein malerisches Captain-Cook-Denkmal inmitten der charakteristischen Norfolk-Tannen. Eine ungewöhnliche lokale Sehenswürdigkeit hat eine Verbindung zu Seabourn. Das Bottle House ist ein Haus, das 1966 vom damals 21-jährigen Pat Keough in Handarbeit aus handgemischtem Zement und über 40.000 Glasbierflaschen gebaut wurde, die sich über mehrere Jahrzehnte auf dem Grundstück angesammelt hatten. Heute ist Pat ein weltbekannter Tier- und Naturfotograf, der zusammen mit seiner Frau Rosemary, ebenfalls eine berühmte Fotografin, an Antarktisreisen auf der Seabourn Quest teilgenommen hat.