Le Havre (Paris), France

Das ursprünglich im Jahre 1517 auf Befehl von König Franz I. erbaute Le Havre („der Hafen“) entwickelte sich zum zweitgrößten Hafen Frankreichs. Vor dem Zweiten Weltkrieg war Le Havre der Heimathafen vieler großer Luxusliner der damaligen Zeit, darunter die „France“, die „Normandie“ und die „Île de France“. Bemerkenswerterweise wurde die Stadt nach der völligen Zerstörung durch die Bombardements des Zweiten Weltkrieges zwischen 1946 und 1964 nach den Plänen eines einzigen Architekten, Auguste Perret, wiederaufgebaut. Besonders hervorzuheben sind das beeindruckende Hotel de Ville und die hoch aufragende Kirche St. Joseph mit ihrem 99 Meter hohen Glockenturm. Das nahe am Hafen gelegene Musée des Beaux-Arts verfügt über einen Raum, der den Werken von Raoul Duffy, einem Sohn dieser Stadt, gewidmet ist, sowie eine schöne Sammlung französischer Künstler des 19. und 20. Jahrhunderts.