Paamiut (Frederikshab), Greenland

Die kleine Stadt Paamiut mit ihren 1.600 Einwohnern bleibt abseits der grönländischen Touristenpfade. Hier zeigt sich das abgelegene Grönland von seiner besten Seite. Beim Spaziergang durch die Stadt sind Robbenfleisch und Robbenfelle, die auf Gestellen unter Häusern trocknen, nichts Ungewöhnliches. Seit 1.500 v. Chr. leben hier Menschen. Nach der Ankunft der Dänen im Jahre 1742 florierte die Gemeinde durch den Handel mit Pelzen und Walprodukten und wurde für ihre Specksteinschnitzereien bekannt. Heute ist das Meer im Winter eisfrei und bietet den Bewohnern das ganze Jahr über Zugang zum Angeln. Die Stadt selbst besteht aus einer Vielzahl von bunten Gebäuden. Fredens Kirke ist eine einfache, aber elegante lutherische Kirche im Zentrum der Stadt. Die schmucklosen weißen Kreuze des angrenzenden Friedhofs stehen im Kontrast zum grünen Dach, den roten Wänden und den goldenen Zierleisten der Kirche.

Weißschwanzadler, auf Grönland als Nattoralik bekannt, sind in der Region reichlich vorhanden und bringen jedem, der sie sieht, Glück.  Lokale Jugendfußballmannschaften werden häufig als Nattoralik bezeichnet.